Tervueren "von Scathach" - Belgische Schäferhunde seit 1999 WELPEN 2024 <<
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H Wurf Welpentagebuch

25.06.2024 (Di) - Tag 64 Trächtigkeit - Die Geburt

 

Heute am frühen Morgen sind unsere wunderschönen dunkelmahagoni-schokobraunen H's auf die Welt gekommen.. <3.. 1 Rüde und 3 Hündinnen. Wir sind happy!!! Nach einer Eröffnungsphase ging es in eine meiner Ansicht nach ein paar Stunden zu lange Austreibungsphase.. Nun je kleiner der Wurf desto komplizierter biolgisch bedingt kann es doch werden.. Es braucht genug Wehenhormon zur Wehentätigkeit aber oft ist auch der Druck von mehr Welpen auch geburtserleichternd. Ich hatte mich auf eine eher etwas speziellere Geburt eingestellt in der ich das Übertragen auf keinen Fall zulassen durfte und die Anzeichen in Stunden in der Nacht unzählige Male durchgerechnet und bin diese durchgegangen. Ich möchte hier jedoch nicht auf Einzelheiten eingehen. Das würde den Rahmen sprengen. Mein Kopf fühlte sich jedoch an wie ein Hochleistungscomputer der gegen die Schöpfung antritt und nichts übersehen durfte. Nach fünf Nächten auf der Couch und einer auf dem Boden war es schlussendlich soweit... Der Rüde kam mit einem sagenhaften Auftritt zuerst auf die Welt. Leicht hat er es nicht gemacht und die Geburt mit Sicherheit um einige Stunden verzögert.. Nachdem die Fruchthülle nur paar Millimeter ohne Fortschritt herausblitzelte, was erst im Stehen erkennbar war als ich sie zur Bewegung in den Morgenstunden in den Garten gezwungen habe und sich der Zustand auch nicht änderte läutete es Alarm und mir wurde schlagartig bewusst dass sich die Annahme von allen anderen Anzeichen bestätigte, dass dieser Kerl schon vor Stunden hätte kommen müssen. Ich brachte Enigma schleunigst an den Hang in den Garten um mit der Schwerkraft zu jonglieren und nochmals vom Liegen zum Stehen. Dann merkte ich dass der Welpe nicht mit normalen Presswehen rauskonnte, da er um fast 60 Grad vor dem Ausgang nach unten hing. Ich drückte ihn gleichzeitig mit der nächsten Wehe, die leider nur kurz kam horizontal und spreizte zugleich den Ausgang. Diesmal machte sich die Vorbereitung am Damm nach Art einer Allgäuer Hebamme (für Menschen) bezahlt. Ich habe dies für meine Hunde übernommen um Dammrisse zu vermeiden..  Es reichte jedoch noch nicht um ihn zu greifen. Jedoch ein Hoffnungsschimmer denn es kam die halbe Schnauze raus! Eine Minischnauze und zum Glück noch in der Fruchthülle. Nun hieß es abwarten, nicht die Nerven verlieren und warten bis die nächste Wehe kommt.. und bitte rutsche keinen Millimeter wieder zurück! Enigma und ich waren hier eine Einheit. Als ob sie meine Gedanken verstand, den einzigen in Sekunden entsstandenen Plan den ich hatte und der muss klappen. Denn ansonsten .. Nein, es gab kein Ansonsten und kein Platz für dunkle Gedanken! Ein Ansonsten wurde nicht akzeptiert! Eine viel zu lange Pause hatte begonnen. Es waren in Wirklichkeit nur wenige Minuten die einem in dieser Position sehr sehr lange vorkamen.. Man hörte nur unseren Atem... Die totale Ruhe, die leise erwachende Natur. Jedoch in mir Adrenalin und ich spürte wie der Schweiß aus meinen Poren dran.. nur Enigmas flaches, kurzes Hecheln und mein Atem .. bis sie endlich kam die nächste Wehe. Nun hieß es weiter schieben. Ich schob von 45 Grad diagonal, hatte den welpen von Außen komplett in meiner linken Hand, hielt sie damit auch gleichzeitig hoch und spreizte mit der rechten um seinen Kopf so gut es ging und feuerte Enigma an bei der nächsten Wehe. Sie hatte es sofort angenommen und hielt mit und presste. Sie hatte eine sehr anstrengende Nacht hinter sich. Sie lies sich jedoch antreiben während der Wehe. Dies war am Ende ein wichtiger Faktor. Mein braves Mädchen. Alles noch im Stehen am Hang. Keine Ahnung ob ein Hund Gedankenlesen kann, auch wenn man es sich so manchmal denkt. Sie konnte es jedoch definitv  in dem Moment. Das war einfach wie kristallklare Kommunikation. Sie wusste was ich tat und sie wusste was sie tun sollte. Nun war auch der Rest seines Körpers in der horizontale und er kam bis hinter den Nacken hervor! Das war endlich der Moment wo die Hoffnung Klarheit wich und ich endlich den nächsten Schritt gehen konnte. Ich umschloss sanft seinen Hals aber nichts auf der Welt hätte mich bewogen ihn wieder loszulassen. Ich ließ ihm keinen Millimeter Rückweg und blockierte ihn in der Haltung. Nun wieder Momente des Wartens bis zur nächsten Wehe.. Enigma wurde in nun unruhiger im Stand und ich lies sie hinlegen ohne ihn auch nur für eine Sekunde loszulassen.. Nun kam sie endlich die entscheidende Wehe.. Mit dieser konnte ich ihn endgültig holen.. Sekunden des banges ob er überhaupt lebt nachdem er aus der Fruchthülle befreit wurde.. Pustekuchen, der war sogar richtig gut drauf! Enigma und ich mitgenommen und der kam wirklich mit Partystimmung heraus.. Hat er uns gerade sogar angewedelt und gelächelt?! Ich glaub ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits Halluzinationen :) Nun lies ich ihn paar Minuten an die Zitzen und brachte ihn ins Haus damit keine Störungen von außen erfolgten die ggf. wieder einen Stopp hervorrufen würden bei der Geburt. Wunderschöne Minuten der Glückseligkeit..  ein Fallen eines kleinen noch grünen Apfelknotens vom Apfelbaum neben uns.. Tici unsere Tochter war mittlerweile neben uns.. Wir mussten lachen und Enigma wurde mega durchgeknetet und gelobt. Nochmal so viel Glück hintereinander gibt es nicht, also schnell rein. Enigma natürlich direkt an ihm dran und hinterher.. Kurz darauf wurde ein wunderschönes Mädchen geboren.. Dann noch zwei weitere.. Der Rest der Geburt verlief so wie es sein sollte.. Wir hatten viel Glück.. Enigma regenerierte erstaunlich schnell nach diesen anstrengenden Stunden. Ihr geht es gut, sie wird köngilich gehegt und gepflegt.  Sie ist eine strenge und zugleich sehr fürsorgliche Mutter! <3

 

 

 

07.07.2024 (So) - 12 Tage alt

 

Grundsätzliches zu den Einträgen auf der Homepage:

 

Nun wie immer werden Einträge kürzer oder weniger oder brechen komplett ab wenn die Welpen erst mal da sind und größer werden :).. Zur Erklärung da wir doch Rückmeldungen zur Webseite bekommen wenn diese nicht sofort aktuell ist oder länger liegt (freut einen natürlich auch wenn es viele Leser gibt. Danke dafür!):

 

Jeder Eintrag auf der Webseite und/oder social media ist Zeit welche nur aufgewendet wird wenn neben der hauptsächlichen Arbeit und Beschäftigung, Dokumentation, whats appen, emails, Telefonate, Besuche etc. rund um unsere Hunde, die Welpen (dann natürlich auch dem Beruf selbst, dem Haus, Garten, Familie und Freunden) übrig bleibt. Achso ja ein paar ruhige Minuten und etwas Schlaf inklusive :). Auch dieser noch so kleine Eintrag dauert ca. 3-4 Stunden mit Fotos erstellen, bearbeiten, übertragen, sortieren, dokumentieren (natürlich passiert viel mehr im Hintergrund als am Ende zu sehen ist), dann tatsächlich alles eintragen, abändern und hochladen etc. ggf. nochmal korrigieren.. Also nicht zu unterschätzen. Folglich gibt es vielleicht Einträge in der Welpenzeit oder auch nicht. Da heißt es ganz klar priorisieren. Wenn Welpen da sind drehen sich organisatorisch usw. 24/7 rund um die Welpis und natürlich in Real und weit weg von Online Plattformen. Dies könnte man unmöglich wiederspiegeln was das für ein Zeit- und Kraftaufwand ist. Ein Schwerpunkt und Hauptkraftakt sind jedoch die künftigen von Scathach Leute selbst. Das ist ein tägliches Jonglieren und das seit Monaten und erfahrungsgemäß bis zur richtigen Zuteilung zum Zeitpunkt der Abgabe. Bei jedem Wurf hat man neue Erkenntnisse dazu und neue Erlebnisse, welche manchmal leider künftige Interessenten büsen müssen indem wir immer vorsichtiger werden. ABER nur die Harten und Ehrlichen und Geduldigen kommen in den Garten :).. Danke nochmal an die die sich hier angesprochen fühlen und einfach auch diesen Weg vor allem mit mir gehen :)! Ich weiß wie streng ich manchmal bin. Aber am Ende hoffe ich immer dass es dem Hundi dann einfach auch gut geht und die Leutchens natürlich auch glücklich, was zum Glück dann in den allermeisten Fällen so ist. 

 

Zu den Welpis:

 

Die kleinen Racker sind insgesamt sehr entspannt, fressen viel, sind danach erschöpft und schlafen dann, nach dem Schlafen haben sie vergessen, dass sie direkt davor gegessen haben und es geht von vorne los. Die Wachphasen sind noch nicht gar so lange. Vereinzelt erwacht einer eher oder bleibt länger etwas aktiv. Insgesamt jedoch ein genügsames Quartett bislang. Der große Appetit fordert natürlich die Mutter.. Diese bekommt 5 Mahlzeiten pro Tag und geht sechs Mal eine Löserunde.. Dies fängt um 6 Uhr früh an und endet gegen Mitternacht. Vielleicht ein Plan für die künftigen Besitzer für die erste Zeit mit dem Welpen ;).. Dann werde ich entspannt daliegen und mich freuen dass ich mal wieder ausschlafen darf. Enigma läuft meist nur eine Löserunde und zieht dann mal mehr, mal weniger wieder zu den Welpen.. Ein Mal am Tag muss sie quasi etwas länger laufen. Zum einen ist tut es den Zitzen gut, zum anderen wirkt es Lagerkoller entgegen. Heute am Tag 12 wurde sie ins Auto gepackt und zum Tapetenwechsel zum Gassi weggefahren. Sie war recht entspannt beim Gassi so weit von den Kleinen. Es hatte (welch Wunder aktuell) stark in der Nacht geregnet, so dass der Plan war zu bauchhohem Wasser zu fahren zur Reinigung. Alle 1-2 Tage bisher wurde sie so gut es ging gewaschen seit der Geburt. Durch den Lochienfluss (Wochenfluss) der Hündin ist natürlich alles immer sauberzuhalten und da ist abspülen der Beine und des Bauches mit Bachwasser (auf dem Foto wurde natürlich Sand aufgewirbelt) eine Wohltat. Zu tief sollte es jedoch noch nicht sein meiner Meinung nach sein in der Zeit des Wochenflusses. 

Noch sind Augen zu und Gehör bei weitem nicht von der Entwicklung abgeschlossen. Frequenzen, Vibrationen, Wärme, Geruch, Tastsinn jedoch läuft auf Hochleistung. Was haben die Welpen für fantastische Wahrnehmungen.. Seit Tag 9 finden immer offensichtlichere Entwicklungen statt.. Der Geruch von mir ist für die Welpen mittlerweile ein stop und erkunden und entspannen bis hin zu erstem Wedeln und abschmecken.. Davor war es eher unwichtig und Hilfe wo ist die Zitze.. Sie erkennen einen jetzt bereits sehr offensichtlich. Ein guter Zeitpunkt außer bisherige neurologische Reize z.B. Temperaturreize von außen und auf Übergang Fließenboden oder Erde zum Beispiel wie bisher nun weitere kleinere neue Reize zu setzen welche normalerweise usprünglich nicht unbedingt in normaler Umgebung vorkommen.. Die Welpen werden vor die Box gesetzt und trainieren den Orientierungssinn oder eine Feuchttuchpackung an der sie sich nicht verletzen können wird völlig interessiert und vorsichtig blind erkundet, jedoch alles in vertrauter Umgebung. Tag für Tag werden von mir seit eh und je bewusst minikleine neurologische und taktile Stressoren eingesetzt. Interessant sind Artikel die passend dazu mittlerweile auch wissenschaftlich erschlossen worden sind. Wen mehr dazu interessiert kann mal Neurologische Frühstimulation (FNS) Studien googeln. Die Annahme beruht lt. amerikanischem Armeezuchtprogramm darauf dass ca. 65% der Leistungsfähigkeit durch Ernährung, Erziehung, Führung bedingt ist und nur ca 35% genetisch.. Der winzigkleiner Beginn liegt nun auch in der Neutologischen Stimulation (FNS) ab Tag 6. Wissenschaftlich nachvollziehbar bedeutet natürlich immer Vergleichsstudien etc. in größerer Menge. Davon kann ich hier nicht ausgehen. Es ist sicher was dran, jedoch ist alles nach Programm zu steuern auch weit von meinem Denken und Handeln. Es gehört denke ich doch noch mehr dazu individuell zu betrachten wo man etwas fördern oder erhalten kann und wo der Welpe selbst einen guten Weg geht und dieser dann anderweitig eventuell noch stimuliert werden kann. Als ein einheitliches Ganzes, ausgeglichen und nicht um zur Leisungsrakete zu mutieren, wobei immer zu sehen ist, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt und hoffentlich umgekehrt.  Schon lange vor offiziellen Studien habe ich schon immer ein gutes Gefühl gehabt die einzelnen Kandidaten körperlich regelmäßig bis täglich abzugehen von Kopf bis Pfote und in verschiedene Postionen zu bringen, jedoch immer so dass es in einer Entspannung der Muskeln und des Geistes endet, zu sehen wie sie sich in verschiedenen Situation verhalten dabei, Neuropunkte zu stimulieren, Muskeln abzugehen.. Wie man ihnen ohne ihnen Sicherheit zu nehmen in kleinen Schritten Stressoren kennenlernen und abarbeiten lässt. Den Radius des zurückgehens zur sicheren Quelle so wählt, dass es herausfordernd aber gut machbar ist. Das ist es was seit eh und je mein Antrieb ist. Diese sowieso vorhandenen unglaublichen Gaben unserer Vierbeiner etwas herauszukitzeln, zu stabilisieren und zu wappnen für die Umwelt. Zumindest das was in 8 vollen Wochen möglich ist. Dies führen hoffentlich begabte Hände ab der 9. Lebenswoche fort ;).. Nein keine Sorge! Niemand macht alles perfekt, keiner selbst ist perfekt, keiner der Hunde ist perfekt, ich mach es nicht perfekt...Wichtig ist der Versuch und Konstanz nach bestem Wissen und Gewissen und alles individuell. Die Welpen sind alle jetzt schon perfekt unperfekt und schon in unserem aktuellen Falle vier komplett unterschiedliche Charaktere und dennoch eindeutig Geschwister. Insgesamt eine große Freude mit sehr angenehmer Ausstrahlung bislang, recht knuffig auch, der eine etwas mehr energisch der andere aktiver, der andere bedachter. Summen wie die Hummeln beim Zutzeln, lassen manchmal einzelne Beller, schnurren genußvoll nach dem Mahl die ganze Körperlänge gestreckt.. dann mal vereinzelt Knurrer wenn das Geschwisterchen aus heiterem Himmel auf dem Kopf trampelt.. 'Süß' ja kann man so sagen. Das bleiben die ihr Lebenlang. Nur die Auslegung von 'süß' könnte variieren :)! Die Köpfchen bleiben immer länger oben, der Kriechgang weicht teilweise bereits dem wackeligen 'Spinnengang' wie ich ihn nenne.  Bei diesem kann ich nur lächeln.. Es geht voran. Ich weiß wie schnell die Welpenzeit vorbei ist und Ziel ist immer der gesunde, ausgeglichene erwachsene Hund mit seinen Vorlieben und Grundbedürfnissen der in hoffentlich besten Händen sein weiteres Leben verbringen darf. Der kraftvolle, zielstrebige Wackelgang zur Zitze suggiert mir am ehesten in der allerersten Zeit genau dieses Bild in der Zukunft und ich kann mich nur freuen und lächeln wenn ich das Privileg habe dies beobachten zu dürfen. Engima hat sehr gut regeneriert von der Geburt, ist gut belastbar aber auch ausgeglichen mit dem Quartett. Sie wird gefordert, ist jedoch nicht überfordert. Sie agiert sehr kontrollierend, wann z.B. welche Zitze frei ist und wann sich diese wieder erholen darf.. Streng aber fürsorglich. Macht die Kleinen perfekt sauber, säugt diese und checkt diese ab. Mittlerweile stellen sich die Kleinen auch sofort tot wenn es das Vibrieren der Mutter näher und lauter wird am Ohr :). Sie hat sie definitiv im Griff und ist zugleich sehr fürsorglich, haltet sie zusammen und passt gut auf sie auf.  Die Nabel sind verheilt und die Gewichte mehr als verdreifacht. Man sieht förmlich beim wachsen zu. Was morgens ist, ist abends nicht mehr. :)

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